Innere Unruhe & fehlender Input

Wer kennt es nicht? Mindestens einmal im Jahr – bei mir meist zu Beginn des Jahres – überkommt einen ein ungewöhnlicher Aktionismus. Ein scheinbar aus dem Nichts entstehender Tatendrang der eine kaum auszuhaltende, innere Unruhe zur Folge hat. Aus vielen Unterhaltungen und Erfahrungen weiß ich, dass ich damit nicht allein da stehe. Ich kann mich erinnern dass es in diesen Phasen gerne mal zu umfangreichen Aufräumaktionen innerhalb der eigenen vier Wände oder Keller und Dachböden kam. Manche Menschen erliegen diesem inneren Drang vollends und es endet nicht selten in weit kostspieligeren Aktionen. Im einfachen Fall buchen diese Leute dann schon mal frühzeitig Ihren Urlaub, in schlimmeren Fällen kaufen sie sich ein neues Auto, obwohl sie es nicht wirklich benötigen. Solange man seine persönlichen Verhältnisse dabei nicht aus den Augen verliert,

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Studieren, ja,...aber was?

Was genau soll ich eigentlich studieren?

Diese elementare Frage sollte man systematisch, sehr gründlich und mit einiger Selbstreflektion angehen. Schliesslich investiert man eine Menge Zeit in so ein Studium. Nicht zu vergessen die Entbehrungen auf die man sich einlässt und dann eventuell ja noch der finanzielle Aufwand. An aller erster Stelle sollte allerdings die Frage stehen; wo will ich überhaupt hin in meinem Leben? Womit will ich mein Geld verdienen, womit kann ich mich zukünftig den Großteil meiner Zeit beschäftigen ohne das es mich nervt. Persönliche Vorlieben und vielleicht vorhandene Talente? (Hierbei sollte man sich von Aussenstehenden vielleicht ein bisschen was über sich selbst erzählen lassen. Der Mensch neigt dazu sich selbst verdammt schlecht einzuschätzen, vor allem wenn es um vermeidlich vorhandene Talente geht.) Ich versuch hier mal meine Gedankengänge zu reproduzieren. Dabei gehe ich die geläufigsten Studienfächer einmal gedanklich an (ohne Anspruch auf Vollständigkeit). Hier sind dann auch wirklich nur meine Gedanken dazu, jeder ist anders. Und so empfindet natürlich auch jeder anders was die Interessantheit und / oder Nützlichkeit der einzelnen Fächer angeht. Der Reihe nach...

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Welche Uni denn nun?

Als ich das letzte Mal studieren ging, wollte ich um jeden Preis raus aus der Stadt. Einfach mal woanders hin, um endlich mal wegzukommen, mal was anderes sehen als die immer gleichen Straßen und Gebäude. Woanders leben und mich voll und ganz auf das Studium konzentrieren. Für das Bauingenieurwesen gab es am Ende für mich zwei Möglichkeiten. Es gibt zwar noch reichlich andere Hochschulen, aber nach näherer Prüfung blieben entweder Biberach, irgendwo im Schwabenland, oder die FH in Lübeck. Ich hab mich damals für Lübeck entschieden. Die Stadt ist klein und überschaubar. Kurzfristige Ausflüge zurück nach Hamburg waren kein Problem und die Organisation des Umzugs schien auch weniger problematisch.
Dieses Mal liegt die Sache ein bisschen anders. Da ich das Studium neben meinem Beruf absolvieren will, kann es nur ein Fernstudium sein. Meine Reisebereitschaft ist schwindend gering bis überhaupt nicht vorhanden. Und so stellt sich die oben formulierte Frage in meinem Fall nur kurz. Es muss eine Hochschule mit einem Studienzentrum in meiner gegenwärtigen Heimatstadt sein. Die Präsenzveranstaltungen und Pflichtseminare – sowie Labortermine und Prüfungen o. Ä. sollten möglichst alle in Hamburg oder der näheren Umgebung wahrgenommen werden können. Hamburg, meine Perle….wie viele Fernhochschulen hast du eigentlich?

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Entscheiden & Anmelden

Ich hatte beschlossen nach der Infoveranstaltung noch eine Nacht drüber zu schlafen und dann endgültig zu entscheiden, ob ich diesen Schritt nun gehe, oder mir eine andere Beschäftigung suche die mir den benötigten Input bringt. Aber nach so viel Recherche und dem immer wiederkehrenden Gegrübel darüber, wie es wohl sein würde, gepaart mit der stechenden Frage ob man es denn schaffen kann, war die Entscheidung eigentlich schon getroffen.
Jetzt muss die Anmeldung durchgezogen werden. Lässt man jemanden wie mich zum Studium des Ingenieurwesens zu? Die Antwort darauf ist mit diesem Blog schon gegeben. Denn er hätte keine Daseinsberechtigung wenn die Antwort „Nein“ lauten würde. Aber ein paar Kleinigkeiten müssen dafür noch erledigt werden.

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Wieder Student

Es ist offiziell. Nach ungefähr einem Monat Wartezeit ist es nun soweit. Ein großer Umschlag der Hamburger Fernhochschule in meinem Briefkasten. Einen kurzen Augenblick hatte ich den Gedanken, die haben mir alle meine Unterlagen zurückgeschickt und meine Anmeldung abgelehnt. Aber das konnte nicht sein. Bei meinen Telefonaten mit dem Sekretariat hatte man mir schon gesagt, dass der Nachweis über die berufliche Tätigkeit das letzte ist, was fehlt. Und das bei einer nachgewiesenen Berufstätigkeit dem Studium eigentlich nichts mehr im Weg steht.
Also zack aufgerissen und siehe da,

Betreff: Anmelde- und Immatrikulationsbestätigung Herbstsemester 2015

Sehr geehrter …, wir freuen uns Sie mit Beginn des Herbstsemesters blablabla…. Ihre Matrikelnummer blabla… Ihr Studienzentrum wird Sie über Präsenzphasen blablabla… Modulübersicht… Prüfungspläne…Hinweise zum Studienablauf sowie Ordnungen erhalten Sie mit der ersten Studienmateriallieferung in den nächsten Tagen.

Dahinter als Anlagen sind dann noch Studierendenausweis, Studienbescheinigung und natürlich – nicht zu vergessen – ein Zahlplan. Aber viel wichtiger ist ein Schlagwort im Mittelteil. Studienmaterial! Wo war das? Wann kommt das? Und wie wird das aussehen? Naja, ich hab schon ein exemplarisches Beispiel eines dieser Studienbriefe gesehen. Das war allerdings nur einer von sieben Studienbriefen – und das auch nur von einem Modul. Aber wie sieht das Material für das ganze Semester aus?

Das Startpaket ist da...

Die Antwort auf die Frage wie das Material für das ganze erste Semester im Fach Wirtschaftsingenieurwesen aussieht, kommt früher als man erwartet. Das Sekretariat der Hamburger Fernhochschule ist nämlich nicht nur so nett, den Eingang eines jeden per Fax, Post oder E-Mail zugestellten Dokuments nahezu sofort per E-Mail zu bestätigen, nein, darüber hinaus wird ein jeder Student auch mit einer Paketankündigung in seinem Postfach überrascht. Das gehört wohl zu den coolsten Serviceleistungen die ich in meinem Dasein in der digitalen Welt genießen durfte. An dieser Stelle ein seltenes Lob an unser aller Lieblingspaketzustellungs-Unternehmen und herzlichen Dank und einen Gruß an das Team Studierendenservice und alle hierfür Verantwortlichen der Hamburger Fernhochschule.
Aber nicht nur Paketankündigungen bekommt man ins Postfach, sondern auch Benachrichtigungen darüber, dass das Paket am Wunschort hinterlegt wurde. So geschehen bei mir am 01.06.2015. Punktgenau einen Monat bevor das Studium an der HFH ganz offiziell losgeht wird mir das Material zugestellt. Es war zwar keine Überraschung mehr als ich das Paket zwei Tage später vor meiner Tür fand (meine Nachbarin hatte wohl keine Lust mehr auf mich zu warten), die Aufregung war trotzdem da.

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